Wie immer frisch gestärkt gings los. Über Murten gings dann Richtung Bern. Auch hier hatt es einige schöne Hügel. Urs hat mir so beiläuffig gesagt ab Bern gehts dann nur noch runter. Voller Elan sind wir dann Richtung Bern gefahren - in der Hoffnung easy life . Mensch musste ich durchs Emmental strampeln von wegen nur runter - hügelig hügelig und Gegenwind - in Trubschachen mussten wir den Rettungsanker auswerfen denn meine Beine hatten keine Kraft mehr. Feine Paste half uns wieder auf die Beine. Ab Eschozmatt beim Dorfbrunnen ( Urs hatte es vorausgesagt ) wo wir uns mit frischem Quelwasser und Biosphärenluft versorgten. Im Expresstempo strampelten wir Richtung Malters - dank ENTLEBUCHER POWER waren wir um 20.00h am Ziel. Leider hatte ich noch in Schachen einen Sturz ( zum Glück ohne Folgen )
Meine liebste Tochter Anna hat das Haus prima im Schuss gehalten. Sogar der Tumbler funktioniert wieder !!!!!!!!!!
Ein Traum wird Wirklichkeit
Aus einer Bieridee wurde tolles Abenteuer. Als das Team Alinghi zum zweiten mal am Amercan`s Cup teil nahm, habe ich gesagt: Wenn das Team wieder gewinnt werde ich von Valencia in die Schweiz mit dem Fahrrad fahren.
Zuerts möchte ich Silvia ganz herzlich danken, dass sie mich begleitet hat. Es war ja eine etwas verrückte Idee.Ohne sie hätte ich es nicht geschafft. In 11 Tagen knapp 1900 km zu strampel ist nicht ohne!
Zahlen:
- etwa 1800 km
- 91.2227 Stunden auf dem Fahrrad sitzen ( das Hintern sei gegrüsst )
- ein neuer Hinterreifen
- 4 neue Schläuche
- 25 Liter Wasser ( Wein und Bier am Abend nicht gerrechnet )
- 1127 Schlaglöcher
Jeder Tag brachte etwas neues aber zusammen haben wir die Sache gemeister. Silvia hat den Humor nie verloren - das ist einfach super. Explodierendes Jogurt im Hotel- Absteigen ohne aus dem Klick zu gehen usw.
Wir haben das lachen nie verloren - es war eine tolle Erfahrung
Auch möchte ich allen meinen MitarbeiterInnen Danken, denn sie erbringrn während meiner Abwesenheit eine super Leistung. Jacqueline es ist toll wie du mir den "Rücken" frei hälst, herzlichen Dank.
Zum Schluss möchte ich allen LeserIn Danken für die aufmunternden SMS; Kommentare; und Anrufe.
Es Grüsst euch herzlichst
Silvia und Urs
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